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Teufelsbibel - Codex Gigas

Die Teufelsbibel oder der "Codex Gigas" ist eines der größten handschriftlichen Manuskripte der Welt. Daher stammt auch der Name "Codex Gigas", Gigas, griechisch für "riesig". Die Höhe des Buches beträgt 92 cm, die Breite 50 cm und die Dicke 22 cm. Der Grund für den Namen des Werkes "Teufelsbibel" ist eine ganzseitige Abbildung des Teufels auf der Seite 290.

Das mittelalterliche Manuskript umgibt eine düstere Legende, wonach der Teufel selbst das Buch verfasst haben soll. Das gesamte Werk ist in der gleichen Handschrift geschrieben. Sehr ungewöhnlich ist die Tatsache, dass bei diesem umfassenden Werk die Handschrift keine Veränderung in Bezug auf Stil oder Schreibschrift ausweist, zum Beispiel aufgrund von Alter, Krankheit oder Stimmung des Verfassers. Das Buch muss also in kürzester Zeit fertiggestellt worden sein.

Im Buch findet sich ein Vermerk "Hermannus monachus inclusus", das heißt übersetzt: "Mönch Hermann eingemauert". Daraus ergab sich die Annahme, dass die Teufelsbibel von einem Mönch geschrieben wurde, der gegen Klosterregeln verstoßen habe und deshalb verurteilt worden sein soll, lebendig eingemauert zu werden. Um der Strafe zu entgehen, schwor er, zur Lobpreisung des Klosters in einer einzigen Nacht ein Buch zu niederzuschreiben, welches das gesamte menschliche Wissen enthalten sollte. Binnen kurzem, nahe Mitternacht, merkte er, dass er mit dieser Aufgabe überfordert war. Er beschwor den Teufel, welcher dann an seiner Stelle stellvertretend das Manuskript verfasste. Im Gegenzug musste der Mönch dem Teufel seine Seele verkaufen. Um die Christen zu verspotten, mischte der Teufel ein ganzseitiges Selbstportrait unter die Texte.

Eine alte Postkarte zeigt die Teufelsbibel
Die Abbildung des Teufels im Codex Gigas

Ausführlicher über den Mythos der Teufelsbibel oder den Codex Gigas kann man hier nachlesen: Link: Legende über den Codex Gigas

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